Dihydro-2(3H)-furanon

Stoff

GSBL-RN
7609
Stoffart
Einzelinhaltsstoff
Bild
Stukturansicht

Formelinformation

Summenformel
C4H6O2

CAS-RN

CAS-RN
96-48-0

Aggregatzustand

Aggregatzustand
flüssig

Schmelztemperatur/Gefriertemperatur

Schmelztemperatur/Gefriertemperatur
-44 °C

Siedetemperatur/Kondensationstemperatur

Siedetemperatur/Kondensationstemperatur
204 °C

Dichte

Dichte
1.144 g/cm³

Farbe

Farbe
farblos

Stoffklassen

gehört zu Stoffklasse

IDENTMERKMALE

Allgemeine Merkmale (Reale Stoffe und Stoffklassen)

Namen

Nr. Registriername Sprachkennung
1 gamma-Butyrolactone Englisch
2 4-Butyrolacton unbekannt
3 Dihydro-2(3H)-furanon Deutsch
4 gamma-butyrolactone Englisch
5 γ-Butyrolacton Deutsch
6 gamma-Butyrolacton Deutsch
7 2(3H)-Furanone, dihydro- unbekannt
8 Dihydro-2(3H)-furanone Englisch
9 dihydro-2(3H)-furanone Englisch
10 4-Hydroxybuttersäurelacton Deutsch
11 2(3H)-furanone, dihydro- Englisch
12 γ-butyrolactone Englisch

Sonstige Namen

Nr. Name Sprachkennung
1 Hydroxybuttersäurelacton, 4- unbekannt
2 gamma-butyrolactone Englisch
3 Butyrolacton Deutsch
4 4-Butanolide Deutsch
5 butyrylactone Englisch
6 4,5-dihydro-2(3H)-furanone Englisch
7 furanone, dihydro-2-(3H)- Englisch
8 4-hydroxybutyric acid lactone Englisch
9 gamma-Butyrolacton Deutsch
10 FEMA No. 3291 Englisch
11 4-Hydroxybuttersäurelacton unbekannt
12 butyric acid lactone Englisch
13 gamma-butyrolakton Schwedisch
14 BL Englisch
15 gamma-Oxibuttersäurelacton Englisch
16 alpha-butyrolactone Englisch
17 gamma-Butyrolacton Englisch
18 AGSOLEX BLO Englisch
19 gamma-butyrolacton Niederländisch
20 dihydro-2-furanone Englisch
21 2-Oxolanone Deutsch
22 Dihydro-2(3H)-furanon unbekannt
23 4-butürolaktoon Estnisch
24 Gamma-BL unbekannt
25 2(3H)-FURANON, DIHYDRO- Deutsch
26 Dihydro-2(3H)furanon Deutsch
27 Oksolaan-2-oon Estnisch
28 2-oxolanone Englisch
29 Dihydro-2(3H)furanon Englisch
30 4-Hydroxybuttersäure-gamma-lacton Deutsch
31 1,4-butanolide Englisch
32 butyric acid, 4-hydroxy-, gamma-lactone Englisch
33 2-oxotetrahydrofuran Englisch
34 gamma-butyrolactone Französisch
35 1-oxacyclopentan-2-one Englisch
36 gamma-butalactone Englisch
37 BLON Englisch
38 4-Hydroxybutanoic acid lactone Deutsch
39 gamma-butirolactona Spanisch
40 gamma-hydroxybutyrolactone Englisch
41 gamma-Butyrolacton unbekannt
42 Gamma-Butyrolacton Deutsch
43 1,4-Butanolid Englisch
44 gamma-hydroxybutyric acid lactone Englisch
45 4-Butanolid Englisch
46 4-butanolide Englisch
47 tetrahydro-2-furanone Englisch
48 GBL (=gamma-Butyrolacton) Englisch
49 butanoic acid, 4-hydroxy-, gamma-lactone Englisch
50 Butyrolacton Englisch
51 Butyrolacton, gamma- unbekannt
52 Butyrolactone Deutsch
53 4-hydroxy butyric acid gamma-lactone Englisch
54 gama-butirolactona Portugiesisch
55 Dihydro-2(3H)-furanon Deutsch
56 gamma-BL Englisch
57 Tetrahydro-2-furanone Deutsch
58 Gamma-butürolaktoon Estnisch
59 4-hydroxybutanoic acid, gamma-lactone Englisch
60 gamma-butirrolattone Italienisch
61 butyrolactone Englisch
62 4-deoxytetronic acid Englisch
63 GBL unbekannt
64 4-Butyrolacton Deutsch
65 gamma-butyrolacton Dänisch
66 4-Hydroxybuttersäurelacton Englisch
67 1,2-butanolide Englisch
68 dihydrofuran-2-one Englisch
69 BLO Englisch
70 gamma-butyryl lactone Englisch
71 2(3H)-Furanone, dihydro- Englisch
72 Tetrahydrofuran-2-on Deutsch
73 4-hydroxybutanoic acid lactone Englisch
74 4-Hydroxybuttersäure-gamma-lacton Englisch
75 1,4-Butanolid unbekannt
76 dihydro-2(3H)-furanone Englisch
77 4-Hydroxybutyric acid lactone Deutsch
78 butyryllactone Englisch
79 4-hydroxybutyric acid gamma-lactone Englisch
80 4-butyrolactone Englisch
81 4-Butyrolactone Deutsch
82 gamma-butyrolaktoni Finnisch
83 Butanolid, 1,4- unbekannt
84 gamma-6480 Englisch
85 gamma-hydroxybutyric acid cyclic ester Englisch
86 4-Butyrolacton Englisch

Verweis auf andere Datenbanken

Nr. Fremddatenbank Fremdregistriernummer
1 EG-Nummer 202-509-5
2 CUS 12674

RECHTSEIGENSCHAFTEN

Chemikalien Einstufung, Kennzeichnung, Verwendung, Umgang/International

IARC-Liste zur Identifizierung krebserzeugender Substanzen

Name im Regelwerk
gamma-Butyrolactone
CAS-Nummer gemäß Regelwerk
96-48-0
Kanzerogenitätsgruppe
Gruppe 3 - nicht klassifizierbar hinsichtlich der menschlichen Karzinogenität
Ausgabe
11, Sup 7, 71
Jahr
1999
Summary
Das IARC Monographs-Programm identifiziert und bewertet vermeidbare Ursachen von Krebserkrankungen beim Menschen. Bewertet werden Chemikalien (z. B. Formaldehyd), komplexe Gemische (z. B. Luftverschmutzung), berufliche Exposition (z. B. Koksproduktion), physikalische Einflüsse (z. B. Sonnenstrahlung), biologische Einflüsse (z. B. Hepatitis B Virus), Pharmazeutika (z. B. Diethylstilbestrol) und andere wichtige Einflussfaktoren (z. B. Tabakrauch). Wissenschaftliche Beweise der Kanzerogenität werden nach strengen Kriterien gemäß der Preamble to the IARC Monographs von unabhängigen Experten begutachtet und die Einflussfaktoren entsprechend der Bewertung in eine von vier Kategorien eingruppiert, die von „krebserzeugend für Menschen“ (Gruppe 1) bis „nicht klassifizierbar hinsichtlich der menschlichen Karzinogenität“ (Gruppe 3) reichen. Die einzelnen Kategorien geben an, wie eindeutig die Gefahr, durch einen Einflussfaktor an Krebs zu erkranken, nachgewiesen ist (hazard), aber sie sagen nichts darüber aus, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass ein Krebs bei einer bestimmten Exposition tatsächlich auftritt (risk).

Lebensmittel, Bedarfsgegenstände (Verbraucherschutz)/International

Verordnung (EG) Nr. 1334/2008; Aromen und bestimmte Lebensmittelzutaten mit Aromaeigenschaften (zugelassene Aromen und Ausgangsstoffe)

Name nach Regelwerk
Butyro-1,4-lacton
Fundstelle im Regelwerk
Anhang I, Teil A: Unionsliste der Aromastoffe
Regelung
Aromastoff ist zur Verwendung in und auf Lebensmitteln zugelassen
FL-Nr.
10.006
CAS-Nr.
96-48-0
JECFA-Nr.
219
CoE-Nr.
615
Bewertung
JECFA
Bemerkung
Aromen werden verwendet, um den Geruch und/oder Geschmack von Lebensmitteln zum Nutzen für den Verbraucher zu verbessern beziehungsweise zu verändern. Aromen und Lebensmittelzutaten mit Aromaeigenschaften sollten nur verwendet werden, wenn sie den in der Verordnung festgelegten Kriterien genügen.

Glossar der gemeinsamen Bezeichnungen von Bestandteilen zur Verwendung bei der Kennzeichnung kosmetischer Mittel (INCI-Liste)

Bezeichnung
BUTYROLACTONE
Eintrag
4212
Summary
Mit dem Durchführungsbeschluss (EU) 2025/1175 wurde das in der europäischen Kosmetikverordnung (EG) Nr. 1223/2009 vorgeschriebene Glossar der gemeinsamen Bezeichnungen von Bestandteilen zur Verwendung bei der Kennzeichnung kosmetischer Mittel aktualisiert. Kennzeichnungsinformationen zu kosmetischen Mitteln müssen eine Liste der Bestandteile umfassen, dabei sind die harmonisierten Bezeichnungen dieses Glossars zu verwenden. Im Glossar sind die international anerkannten Nomenklaturen einschließlich der Internationalen Nomenklatur für kosmetische Inhaltsstoffe (INCI), die vom Personal Care Products Council veröffentlicht wurden, berücksichtigt. Für Farbstoffe außer solchen, die zum Färben von Haar bestimmt sind, werden die CI-Nummern (Colour Index-Nummern) als gemeinsame Bezeichnung der Bestandteile verwendet und im Glossar aufgeführt.
Ersteingang
25.08.2025 12:31:10
Quelle
cjt Systemsoftware AG (EU_2025_1175)
Zitat
Durchführungsbeschluss (EU) 2025/1175 der Kommission vom 16. Juni 2025 zur Festlegung von Vorschriften zur Anwendung der Verordnung (EG) Nr. 1223/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates hinsichtlich des Glossars der gemeinsamen Bezeichnungen von Bestandteilen zur Verwendung bei der Kennzeichnung kosmetischer Mittel und zur Aufhebung des Durchführungsbeschlusses (EU) 2022/677 der Kommission

Verordnung (EG) Nr. 1831/2003; Futtermittelzusatzstoffe

Name im Regelwerk
Butyro-1,4lacton
Rechtsgrundlage
DVO (EU) Nr. 2017/56
Geltungsdauer der Zulassung
06.02.2027
Kennnummer
2b10006
1/1 Kategorie, Funktionsgruppe, Subklassifikation (Sammelbegriff)
Kategorie
sensorische Zusatzstoffe
Funktionsgruppe
Funktionsgruppe 2b - Aromastoffe
CAS-Nr des Futtermittelzusatzstoffes
96-48-0
Zusammensetzung des Zusatzstoffs
Butyro-1,4-lacton
Charakterisierung der Wirkstoffe
Butyro-1,4-lacton, hergestellt durch chemische Synthese, Reinheit: mind. 98 %, chemische Formel: C4H6O2 CAS-Nummer: 96-48-0, FLAVIS-Nr.: 10.006
Analysenmethode
Zur Bestimmung von Butyro1,4-lacton im Futtermittelzusatzstoff und in Aromastoffvormischungen für Futtermittel: Gaschromatografie-Massenspektrometrie mit Fixierung der Retentionszeit (GC-MSRTL)
Tierart oder Tierkategorie
Alle Tierarten
Sonstige Bestimmungen
  • 1. Der Zusatzstoff wird Futtermitteln als Vormischung beigegeben.
  • 2. In der Gebrauchsanweisung für den Zusatzstoff und die Vormischungen sind die Lager- und die Stabilitätsbedingungen anzugeben.
  • 3. Der empfohlene Höchstgehalt des Wirkstoffs beträgt 5 mg/kg Alleinfuttermittel mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 12 %.
  • 4. In der Kennzeichnung des Zusatzstoffs ist Folgendes anzugeben: „empfohlener Höchstgehalt des Wirkstoffs im Alleinfuttermittel mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 12 %: 5 mg/kg“.
  • 5. In der Kennzeichnung von Vormischungen, Mischfuttermitteln und Einzelfuttermitteln sind die Funktionsgruppe, die Kennnummer, die Bezeichnung sowie die zugesetzte Menge des Wirkstoffs anzugeben, wenn der folgende Gehalt des Wirkstoffs im Alleinfuttermittel mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 12 % überschritten wird: 5 mg/kg.
  • 6. Für die Nutzer von Zusatzstoff und Vormischungen müssen die Futtermittelunternehmer operative Verfahren und organisatorische Maßnahmen festlegen, um Gefahren beim Einatmen und bei Berührungen mit der Haut oder den Augen zu verhüten. Können diese Risiken durch solche Verfahren und Maßnahmen nicht ausgeräumt oder auf ein Minimum reduziert werden, so ist bei der Handhabung des Zusatzstoffs und der Vormischung eine persönliche Schutzausrüstung zu tragen, einschließlich Atemschutz, Schutzbrille und Handschuhe.
Bemerkung
Mit der Verordnung (EG) Nr. 1831/2003 wurde ein Gemeinschaftsverfahren für die Zulassung des Inverkehrbringens und der Verwendung von Futtermittelzusatzstoffen eingeführt. Mit der Festlegung von Bestimmungen für die Überwachung und Kennzeichnung von Futtermittelzusatzstoffen wurde die Grundlage für die Gewährleistung eines hohen Schutzniveaus für die Gesundheit des Menschen, die Gesundheit und das Wohlergehen der Tiere, die Umwelt und die Anwender- und Verbraucherinteressen geschaffen.

Wasserrecht

Wassergefährdungsklasse

Name nach Regelwerk
gamma-Butyrolacton
Kenn-Nummer
1286
Wassergefährdungsklasse
1 - schwach wassergefährdend
Datum der Veröffentlichung im Bundesanzeiger
2017-08-10
Herkunft der Wassergefährdungsklasse
Rigoletto-Datenbank
Link zur Rigoletto-Datenbank
https://webrigoletto.uba.de/rigoletto/public/searchDetail.do?kennummer=1286

STOFFEIGENSCHAFTEN: VERWENDUNG / VERPACKUNG / VORKOMMEN

Verwendung / Umgang

Sonstige Verwendung

Verwendung
Lösungsmittel, Zusatz v. Bohrölen, Weichmacherherst.

STOFFEIGENSCHAFTEN: VERHALTEN / GEFAHREN

GEFAHR Brand

Brandgefahr

Brandgefahr
brennbar, flüssig, Bildung explosionsfähiger Gemische möglich.

Chemische Reaktionen

Gefährliche Reaktionen

Nr. Reaktionspartner Gefährliche Reaktionen Gefährliche Reaktionen Text
1 mit Oxidationsmitteln Ja Heftige Reaktion möglich.

Stoffverhalten in/auf Wasser

Stoffverhalten in/auf Wasser
Löslich.

ERSTEINSATZ: GEFAHREN

Gefahrendiamant (NFPA-Code)

NFPA: Piktogramm
nfpa_210
Gesundheitsgefahr Ziffer
2
Brandgefahr Ziffer
1
Reaktionsgefahr Ziffer
0

Brand- und technische Gefahren

Brand- und technische Gefahren
  • Kein Kontakt mit starken Oxidationsmitteln
  • Kein Kontakt mit starken Reduktionsmitteln
  • Kein Kontakt mit starken Säuren
  • Kein Kontakt mit starken Basen
  • Brandgefahr
  • Bei Temperaturen oberhalb des Flammpunktes erhöhte Brand- und Explosionsgefahr
  • Explosionsgefahr bei Erhitzung/Brand
  • Rückzündungsgefahr beachten
  • Bei Brand/Zersetzung Freisetzung von giftigen Gasen/Dämpfen
  • Berstgefahr

ERSTEINSATZ: MASSNAHMEN

Brand- u. Explosionsbekämpfung

Einsatzhinweise bei Brand

Einsatzhinweise bei Brand
  • Gefahrenbereich absperren
  • Tiefergelegene Bereiche abdichten
  • Brand nur aus sicherer Entfernung bekämpfen
  • Behälter möglichst aus dem Brandbereich entfernen
  • Behälter aus sicherer Entfernung/Deckung ausreichend kühlen
  • Behälter mit Sprühwasser kühlen
  • Auch nach dem Löschen des Brandes weiterkühlen
  • Hitzebeaufschlagte Behälter entlüften
  • Beschädigte bzw. hitzebeaufschlagte Behälter nicht bewegen
  • Brand-/Zersetzungsgase mit Wasservorhängen verdünnen/ablenken
  • Mit giftigem/ätzendem Niederschlagswasser rechnen
  • Löschwasser auffangen

Löschmittel

Geeignete Löschmittel
  • alkoholresistenter Löschschaum (AR)/Polymerfilmbildner
  • ABC-Pulver
  • Kohlendioxid (CO2)
  • Wasser (Sprühstrahl)

Persönliche Schutzausrüstung Brand

Persönliche Schutzausrüstung
  • Umluftunabhängiger Atemschutz
  • Vollschutzanzug, gasdicht
  • Im erweiterten Einsatzbereich Filter A tragen
  • Schutzgrad ereignis- und aufgabenbezogen festlegen

Einsatzhinweise bei Freisetzung

Freisetzung Empfehlung/Maßnahmen

Freisetzung Empfehlung/Maßnahmen
  • Gefahrenbereich absperren/räumen lassen
  • Fachmann zu Rate ziehen
  • Leck möglichst abdichten/Zufuhr blockieren
  • Nicht in die Kanalisation, Gewässer, Umwelt gelangen lassen
  • Auslaufende Flüssigkeit auffangen/eindämmen/abpumpen/binden
  • Auslaufende Flüssigkeit/adsorbierten Stoff in fest verschließbaren, trockenen und sauberen Behältern sammeln
  • Aufgefangenen Stoff trocken, kühl und bei guter Belüftung lagern
  • Reste sorgfältig sammeln/fachgerecht entsorgen
  • Kontaminierte Flächen mit reichlich tensid- bzw. waschmittelhaltigem Wasser behandeln
  • Waschwässer aufnehmen und fachgerecht entsorgen
  • Geschlossene Räume vor Zutritt belüften
  • Nebelbildung vermeiden
  • Verdunstung einschränken
  • Flüssigkeit mit Schaum überdecken
  • Gase/Dämpfe mit Wasservorhängen verdünnen/ablenken
  • Mit giftigem/ätzendem Niederschlagswasser rechnen
  • Jeden Kontakt vermeiden
  • Beschmutzte Kleidung ausziehen, Personen dekontaminieren

Persönliche Schutzausrüstung

Persönliche Schutzausrüstung
  • Umluftunabhängiger Atemschutz
  • Im erweiterten Einsatzbereich Filter A
  • Chemikalienschutzanzug, gasdicht
  • Schutzgrad ereignis- und aufgabenbezogen festlegen

PHYSIKALISCH-CHEMISCHE DATEN

Stoffbeschreibung/Erscheinungsbild

Stoffbeschreibung/Erscheinungsbild
Als Flüssigkeit ölig.

Kritische Temperatur

Kritische Temperatur
436.5 °C

Kritischer Druck

Kritischer Druck
2.57428E+04 Torr

Brechungsindex

Brechungsindex
1.4345
Wellenlänge
589 nm
Temperatur
20 °C

Oberflächenspannung

Oberflächenspannung
43.44 erg/cm²
Temperatur
25 °C

Viskosität (Dynamische)

Viskosität (Dynamische)
0.01892 P
Temperatur
20 °C

Dampfdruck

1/1 ,
Dampfdruck
3.20000E+00 Torr
Temperatur
25 °C

Wasserlöslichkeit / Sättigungskonzentration in Wasser

Temperatur
20 °C
Textinfo
in unbegrenzter Menge mit dem Lösungsmittel mischbar

Verteilungskoeffizient Octanol/Wasser logPow

Verteilungskoeffizient Octanol/Wasser log Pow
-0.566
Temperatur
25 °C

Verdampfungsenthalpie

Verdampfungsenthalpie
54400 J/mol
Druck
7.50059E+02 Torr
Temperatur
25 °C

Ionisierungsenergie

Ionisierungspotential
10.26 eV

Obere Explosionsgrenze (Gase und Dämpfe)

Obere Explosionsgrenze
15.6 Vol.-%

Untere Explosionsgrenze (Gase und Dämpfe)

Untere Explosionsgrenze
2.7 Vol.-%

Geruch

1 von 2
Geruchsbeschreibung
buttersäureartig
2 von 2
Geruch
charakteristisch

TOXIKOLOGIE

Toxikologie im Tierversuch

Akute Toxizität

Nr. , Wertart (LDX, etc.), Versuchsergebnis Spezies Stamm Angaben zum Testorganismus und zur Testgruppe (Geschlecht, Anzahl, Alter) Applikationsart/Aufnahmeweg (oral, dermal, inhalativ, andere) Expositionsdauer Verabreichungsform (z.B. okklusiv, Schlundsonde) Vehikel (z.B. Maisöl) Methodenbeschreibung Bemerkungen/Sonstige Angaben
1
Wert Wertart (LDX, etc.)
= 875.00 ul/kg LD50
Die LD50/7 (Dosis, die zum Tod der Hälfte der Versuchstiere
innerhalb von 7 Tagen führte) war gleich der LD50/4 (Dosis, die
zum Tod der Hälfte der Versuchstiere innerhalb von 4 Tagen
führte).
Mus B6C3F1 Anzahl Tiere: m: 5/Dosis, 30 wk intraperitoneal 7 d k.A. DMSO Verabreichungsintervall: 1 mal Für die Untersuchung wurden männliche, 30 Wochen alte und 32 g
schwere B6C3F1-Mäuse verwendet.
Die Substanz wurde, gelöst in DMSO, intraperitoneal injiziert.
Bei den verwendeten Mäusen war DMSO toxisch zwischen 9 und 11
ul/g. Daher wurde die DMSO-Exposition pro Tier stets unter 0,15
ml (ca. 7 ul/g) gehalten, so daß bei der Kontrollgruppe keine
durch dieses Lösemittel hervorgerufenen toxischen Effekte zu
beobachten waren.
Jede Dosisgruppe enthielt 5 Mäuse. Nach Gabe der Substanz wurden
die Tiere 7 Tage lang beobachtet. Basierend auf den während
dieser Zeit auftretenden Sterblichkeiten wurde die LD50 nach der
Methode von Thompson und Weil (Thompson and Weil, Biometrics 8,
1952, S. 51; Weil, Biometrics 8, 1952, S. 249) bestimmt.

_

Subakute/subchronische Toxizität

Nr. Versuchsergebnis Spezies Stamm Angaben zum Testorganismus und zur Testgruppe/Geschlecht, Anzahl, Alter Applikationsart/Aufnahmeweg Konzentration/Dosis Expositionsdauer Vehikel Methodenbeschreibung Bemerkungen/Sonstige Angaben
1 Toxic effects: SIGNIFICANTLY DECREASED BODY WEIGHT; DEPRESSED FIRING RATES OF A9 DOPAMINE CELLS; DEPRESSED DIHYDROXYPHENYLACETIC ACID LEVELS. Rattus rattus Sprague Dawley Anzahl Tiere: Sex: M No: 10 oral 1500.00 mg/kg 1 wk Trinkwasser ANIMALS ANESTHETISED WITH CHLORAL HYDRATE
Total Dose = 73500 MG/KG BW
- Datensatz nach ECDIN, Lieferung 1/94 -
Quellenangabe:
Nowycky M.C. and Roth R.H.,
Chronic Gamma-Butyrolactone (GBL) treatment: a potential model of Dopamine hypoactivity.,
Naunyn-Schmiedeberg's Arch. Pharmacol., Vol. 309, 1979 p. 247-254.
[4799]

Erbgutveränderndes Potential

Nr. Art des Testes (in vivo, in vitro) Bezeichnung des Tests Versuchsergebnis (positiv/negativ) Spezies Stamm Dosis/Konzentration im Hauptversuch Standardmethode Methodenbeschreibung Bemerkungen/Sonstige Angaben
1 bakteriell Ames-Test NEGATIV Salmonella typhimurium TA98, TA100, TA1535, TA1537 0.01000 mg/pl - 10.00000 mg/pl Ames-Test Der Test wurde nach Ames et al. (1975) verändert durch Yahagi et
al. (1975) (Preincubation procedure) durchgeführt (407, 408).
Es wurden 5 Konzentrationen, 1 Lösungsmittelkontrolle sowie 1
positive Kontrolle mit und ohne Ratten- und Hamster-S-9
metabolischer Aktivierung durchgeführt. 4 Stämme (TA98, TA100,
TA1535, TA1537) wurden getestet.
Der Test wurde im Rahmen des National Toxicology Program (NTP)
als Screening-Test zur Prioritätensetzung für subchronische und
chronische Tests an Nagern durchgeführt.
2 bakteriell Ames-Test Genetic end point POINT MUTATION ; Genetic System REVERSE MUTATION HIS- TO HIS+ ; FRAME SHIFT Salmonella typhimurium TA98, TA1537 100.00000 µg/pl. - 10000.00000 µg/pl. AMES TEST Activating System RAT LIVER S9;AROCLOR 1254 INDUCED ; Solvent DISTILLED WATER ; Incubation Time 48 HR AT 37C ; Positive Control 2-AMINOANTHRACENE, 1.0UG/PLATE ; Exposure Duration:= 48 HR; - Datensatz nach ECDIN, Lieferung 10/93 -
Quellenangabe: Burnham, A.K. et al., IDENTIFICATION AND ESTIMATION OF NEUTRAL ORGANIC CONTAMINANTS IN POTABLE WATER.
ANAL. CHEM., 44, 1, (1972)
[3000]
3 bakteriell Ames-Test Genetic end point POINT MUTATION ; Genetic System REVERSE MUTATION HIS- TO HIS+ ; BASE PAIR SUBSTITUTION Salmonella typhimurium TA100, TA1535 100.00000 µg/pl. - 10000.00000 µg/pl. AMES TEST Activating System RAT LIVER S9;AROCLOR 1254 INDUCED ; Solvent DISTILLED WATER ; Incubation Time 48 HR AT 37C ; Positive Control 2-AMINOANTHRACENE, 1.0UG/PLATE ; Exposure Duration:= 48 HR; - Datensatz nach ECDIN, Lieferung 10/93 -
Quellenangabe: Burnham, A.K. et al., IDENTIFICATION AND ESTIMATION OF NEUTRAL ORGANIC CONTAMINANTS IN POTABLE WATER.
ANAL. CHEM., 44, 1, (1972)
[3000]

Krebserzeugendes Potential/Karzinogenität

Versuchsergebnis
PITUATARY; SQUAMOUS-CELL CARCINOMAS OF THE JAW AND
INTERSTITIAL-CELL TUMOR OF THE TESTIS.
ANIMALS SURVIVED 18-24 MONTH AFTER THE FIRST DOSE.
Spezies
Rattus rattus
Stamm
Albino
Organ
Hypophyse, Kiefer, Hoden
Angaben zum Testorganismus und zur Testgruppe/Geschlecht, Anzahl, Alter
Anzahl Tiere: Sex:M Number:14 ANIMALS (7/EACH DOSE)
Applikationsart/Aufnahmeweg
oral
Konzentration/Dosis
100.00 mg/kg - 400.00 mg/kg
Expositionsdauer
7 mon
Verabreichungsform
Magensonde
Bemerkungen/Sonstige Angaben
- Datensatz nach ECDIN, Lieferung 5/94 -
Quellenangabe:
Schoental R.,
Pathological lesions, including tumours in rats after 4,4-Diaminodiphenylmethane and G-Butyrolactone,
Israel J. Med. Sci. Vol. 4, 1968 p. 1146-1158
[6018]